5'000 Meter Leichtathletik Schweizermeisterschaften 2020 U18

Mein diesjährigen Saison Höhepunkt stand an. Diesmal war es keine Triathlon sondern eine 5’000m Lauf auf der 400m Bahn. Ein neues Wettkampfformat, mit neuer Konkurrenz und neuen Herausforderungen.

Wie mir die 12.5 Runden auf der 400m Bahn ergingen erfährst du alles in diesem Bericht.


Mein diesjähriges Saison Highlight waren die Leichtathletik Schweizermeisterschaften in Frauenfeld. Hier startete ich über 5'000m in der Kategorie U18 und konnte meine Laufform mit den Leichtathleten vergleichen.

Vor dem Start war ich etwas nervös, denn ich rannte in diesem Jahr zum Ersten mal 5'000m in einen Wettkampf und dann sind es auch die Schweizermeisterschaften direkt. Jedoch wusste ich, dass ich im Trainingslager in St. Moritz gut trainieren konnte und die Abschlusstrainings nach Plan verliefen. Eigentlich kann es nur gut kommen!

Als ich mich meine letzen Sprints vor dem Start absolvierte wusste ich, dass es jetzt kein zurück mehr gab und der Startschuss ertönte.

Sofort ging der Kampf, für eine gute Platzierung los. Jeder wollte in der Innenbahn rennen und diese wenn möglich auf weit vorne. So versuchte auch ich eine gute Position in der Gruppe zu erkämpfen. Damit ich meine Kräfte schon konnte und zugleich nicht zu weit von der Spitze entfernt zu sein.

So vergingen Runde für Runde und ich kam in einen guten Laufrhythmus hinein. Als die ersten drei Kilometer geschafft waren. Wusste ich, dass es von diesem Zeitpunkt nur noch fünf Runden bis ins Ziel sind. Jedoch wusste ich nicht, dass sich diese fünf Runden so lange anfühlen können.

Mit der Zeit und dem hohen Tempo wurde ich immer müder und wollte nur noch ins Ziel kommen. So zählte ich die Runden herunter, um mich nochmals zu motivieren alles zu geben. Als die die letzen 400 Meter anbrachen freute ich ich riesig, denn es bedeutete die letzte Runde für mich an diesem Abend. Dazu hörte ich von meinen Betreuer, dass ich auf dem dritten Platz zu diesem Augenblick lag, was mich nochmals extra monierte. Den eine Medaille möchte ich mir nicht keinesfalls nehmen lassen.

Völlig erschöpft überquerte ich die Ziellinien und freute mich zugleich, dass ich das Rennen geschafft hatte. Nachdem ich wieder zu Kräften kam sah ich meine Betreuer jubeln. Zuerst konnte ich Ihre Emotionen überhaupt nicht einordnen, aber dann viel es mir wieder ein.

Ich war der dritte, welche in meiner Kategorie die Ziellinie überquerte. Mit diesem Ergebnis hätte ich davor nie gerechnet, weshalb ich umso glücklicher bin.

So konnte ich meine Saison doch noch mit einem krönenden Abschluss beenden und mit einem guten Gewissen in die neue Saison starte.


Bis dann


Nico


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